Dr. med. Andre FreeseFacharzt für Chirurgie und Proktologie

andre.freese[at]luisenhospital.de

+49 (0)241/414 -2000
    Persönlich
    Studium der Humanmedizin:
    • 1990-1996, RWTH-Aachen
    Facharztausbildung:
    • Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Luisenhospital Aachen
    Qualifikation:
    • Facharzt für Chirurgie 2002
    • Zusatzbezeichnung Proktologie 2008
    Tätigkeit
    • Seit 2005  Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Luisenhospital Aachen 
    • Seit 2005  Ärztlicher Leiter Zentralambulanz, Luisenhospital Aachen
    • Seit 2008  Teilniederlassung als Chirurg im MVZ Chirurgie Aachen
    • Seit 2010 Ärztlicher Leiter Schilddrüsenzentrum am Luisenhospital Aachen
    Sprechstunde

    Sprechstunde

     

    Donnerstag08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr nach Vereinbarung
    Freitag08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr nach Vereinbarung


    Ambulante Operationen

     

    Mittwoch 08:00 bis 16:00 Uhr und nach Vereinbarung

     

     

     

    Notfall

    Der Notfall

    Unser Ärzteteam steht Ihnen zu den Öffnungszeiten für kleinere chirurgische Notfälle sowie für akute Beschwerden nach ambulanten Operationen persönlich oder unter der Rufnummer 0241 / 414 -2000 schnell und zuverlässig zur Verfügung.

    Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Zentralambulanz des Luisenhospitals Aachen rund um die Uhr für Sie unter der Rufnummer 0241 / 414 -2450 zu erreichen.

    Behandlung

    Üblicherweise kommt es zum Erstkontakt zwischen Ihnen und dem behandelnden Arzt nach persönlicher oder telefonischer Vergabe eines Termins in der chirurgischen / proktologischen Sprechstunde. Dies geschieht aus Ihrer Eigeninitiative heraus oder aber auf Veranlassung eines niedergelassenen Kollegen im Rahmen einer Überweisung.

    Zu Beginn werden allgemeine Fragen zur Krankengeschichte, zu Voroperationen sowie zu Medikamenteneinnahmen erörtert. Des Weiteren erfolgt die symptombezogene Abklärung des akuten Beschwerdebildes mit einer anschließenden körperlichen Untersuchung. Weitere diagnostische Maßnahmen, die für die Diagnosestellung erforderlich sind, werden durch uns veranlasst.

    Nach Erhebung einer abschließenden Diagnose erfolgt die weitere Therapie durch uns konservativ (ohne Operation) oder aber operativ im Rahmen eines ambulanten Eingriffs (siehe Ambulante Operationen). Weitere Kontrolluntersuchungen werden von uns, bei beiden Behandlungsformen, terminiert und durchgeführt.

    Sollte sich ein operationswürdiger Befund ergeben, der unter stationären Bedingungen behandelt werden sollte, werden Sie durch uns an eine entsprechende Fachklinik überwiesen.

      Ambulante Operationen

      In unserer Praxisklinik werden ambulante Operationen durchgeführt. Unter ambulanten Operationen versteht man eine vom Gesetzgeber definierte Gruppe von kleineren Eingriffen, die primär keinen stationären Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen sollen. Das bedeutet, dass bei ausreichender Erholung nach dem jeweiligen Eingriff eine Entlassung des Patienten in seine häusliche Umgebung veranlasst wird.

      Ambulante Operationen werden sowohl in Lokalbetäubung wie auch in Vollnarkose durchgeführt. Den Operationskatalog mit den betreffenden Diagnosen und Therapien kann man im SGB V 115b einsehen. Die therapeutischen Maßnahmen wurden dabei von den betreffenden Entscheidern im Gesundheitswesen so ausgewählt, dass eine ambulante Vorgehensweise durchaus vertretbar ist. Die Erfahrung der letzten Jahre nach Durchführung zahlreicher ambulanter Eingriffe hat dies auch bestätigt.

      Die Entscheidung zur Durchführung einer ambulanten Operation wird getroffen, nachdem zahlreiche Kriterien, die ebenfalls vom Gesetzgeber festgelegt wurden (GAEP-Kriterien), mit Ihrer Hilfe abgeklärt worden sind. So ist es zum Beispiel wichtig, dass sich nach Entlassung aus unserer Praxisklinik am Operationstag sowie in der darauf folgenden Nacht eine Ihnen nahe stehender Person in Ihrer unmittelbaren Umgebung befindet. Sollten medizinische Vorbefunde, Medikamenteneinnahmen oder auch soziale Umstände eine ambulante Vorgehensweise nicht zulassen, erfolgt durch uns die stationäre Einweisung zur Durchführung der Operation in ein Krankenhaus.

      Am Operationstag sowie in den nachfolgenden Tagen steht unser Ärzteteam sowohl persönlich wie auch telefonisch in Kontakt mit Ihnen, so dass die medizinische Betreuung gewährleistet ist. In dringenden Notfällen ist die Zentralambulanz des Luisenhospitals Aachen rund um die Uhr für Sie erreichbar.

      Vor der Operation

      Die Indikation zur Durchführung einer ambulanten Operation erfolgt beim Erstkontakt zwischen Ihnen und dem behandelndem Arzt in der chirurgischen / proktologischen Sprechstunde, in der Regel auf Veranlassung eines niedergelassenen ärztlichen Kollegen, der eine spezifische medizinische Fragestellung aus chirurgischer Sicht geklärt haben möchte.

      Zu Beginn werden allgemeine Fragen zur Krankengeschichte, zu Voroperationen sowie zu Medikamenteneinnahmen erörtert. Des Weiteren erfolgt die symptombezogene Abklärung des akuten Beschwerdebildes mit einer anschließenden köperlichen Untersuchung. Weitere diagnostische Maßnahmen, die für die Diagnosestellung erforderlich sind, werden durch uns veranlasst.

      Sollte sich ein operationswürdiger Befund nach Abschluss der Diagnostik ergeben, erfolgt die chirurgische Aufklärung sowie das Narkosevorbereitungsgespräch. Beide Gespräche werden durch uns terminiert. Durch Ihre Unterschrift stimmen Sie abschließend dem gewählten Therapieverfahren zu. In Ausnahmefällen kann das Narkosevorbereitungsgespräch auch telefonisch erfolgen.

      In Absprache mit Ihnen erfolgt die Terminvergabe für die Operation. Um lange Wartezeiten zu vermeiden nehmen wir einige Tag vor der Operation telefonisch Kontakt mit Ihnen auf, um die genaue Uhrzeit, zu der Sie im Operationsbereich erwartet werden, bekannt zu geben.

      Am Tag der Operation

      Im Laufe des Morgens erwarten wir Sie in unserem ambulanten Operationsbereich. Ihr Operateur und Narkosearzt sowie unser medizinisches Fachpersonal nehmen Sie in Empfang. Im medizinischen Überwachungsbereich erhalten Sie eine reservierte Patientenliege in ruhiger Atmosphäre. Es erfolgt nun durch die für Sie zuständigen Ärzte eine letzte Überprüfung der medizinischen Unterlagen auf Vollständigkeit, der Einhaltung des Nüchternheitsgebotes für die Narkose sowie Ihres gesundheitlichen Allgemeinbefindens. So sollten zum Beispiel Wahleingriffe nicht bei Vorliegen eines grippalen Infektes durchgeführt werden.

      Es erfolgen die Narkoseeinleitung, die eigentliche Operation sowie die Narkoseausleitung, die sofort nach der Auftragen der Wundverbände beginnt. Nach Erreichen eines ausreichenden Wachheitsgrades werden Sie auf Ihre Patientenliege umgebettet und in Begleitung unseres medizinischen Fachpersonals auf einen Überwachungsplatz zurück gebracht.

      Der beschriebene Ablauf gilt auch für kleinere Eingriffe, die, nach vorheriger Absprache mit Ihrem Operateur, lediglich in Lokalbetäubung ohne Narkosearzt durchgeführt werden sollen. Sollte es zu relevanten Problemen während der Operation kommen, sind unsere Narkoseärzte jederzeit für Ihre medizinische Versorgung anwesend und bereit.

      Im medizinischen Überwachungsbereich erfolgt nun durch das Fachpersonal in den ersten 2 bis 4 Stunden nach der Operation die Überprüfung Ihrer Kreislaufparameter, Ihres Schmerzempfindens sowie Ihres Operationsgebietes. Unterstützende Medikamente werden dabei über einen Venenzugang, den Sie während der Narkoseeinleitung erhalten haben, verabreicht.

      Nach ausreichender Erholung legen Sie wieder Ihre Kleidung an. Ihre behandelnden Ärzte klären Sie über den Operationsbefund sowie den Narkoseverlauf auf.

      Ausgehändigt werden Ihnen Rezepte über schmerzlindernde Medikamente sowie etwaige Hilfsmittel, die den Operationserfolg sichern sollen. Bei Bedarf händigen wir Ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus. Über Möglichkeiten der ständigen telefonischen Erreichbarkeit der Ärzte sind Sie bereits vor der Operation hingewiesen worden.

      Sie werden nun in Begleitung einer Ihnen nahe stehender Person in Ihre häusliche Umgebung entlassen. Sie sollten auf keinen Fall ohne Begleitung unseren Operationsbereich verlassen.

      Am Abend des Operationstages erhalten Sie einen Anruf von Ihrem Operateur sowie Ihrem Narkosearzt, die sich persönlich nach Ihrem Befinden erkundigen werden. Offene Fragen können so noch im Bedarfsfall geklärt und notwendige Maßnahmen eingeleitet werden.

      Nach der Operation

      Einen Tag nach Ihrer Operation erfolgt der erste Verbandswechsel zur lokalen Befundkontrolle in unserer Praxisklinik, etwaige Wund-Drainagen werden entfernt. Nach Überprüfung einer ausreichenden Schmerzmedikation sowie Ihres Wohlbefindens werden Sie wiederum in die häusliche Umgebung entlassen.

      In Absprache mit Ihren Ärzten erfolgen noch gesonderte Termine zu Verbandswechseln bis hin zur Entfernung des Nahtmaterials, die zwischen dem 8. und 10. Tag nach der Operation erfolgen wird.

      Nach Klärung letzter offener Fragen mit gleichzeitiger Aufklärung über etwaige Verhaltensmaßnahmen in den ersten Wochen nach dem Eingriff ist Ihre Behandlung beendet.

        Hernienchirurgie

      1. Allgemeines
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        Proktologie

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